Seit vielen Jahren stellt das DRK Bochum den Sanitätsdienst bei Fußballspielen des VfL Bochum und weiteren Veranstaltungen im Ruhrstadion, bisher ohne besondere Vorkommnisse.
Daher werden die Dienste routiniert und mit geübten Abläufen durchgeführt.
Aber was passiert, wenn ein außerordentliches Schadensereignis eingetreten ist?
Dieses Szenario wurde am 31.05.2026 von unseren Einsatzkräften geübt.
Als Ereignis wurde hier der Teileinsturz des Tribünendachs im Bereich E2/F des Stadions angenommen, während eines regulären Bundesligaspiels.

Eine weitere Besonderheit an diesem Tag war, dass die Übung im dPS-Format (dynamische Patientensimulation) durchgeführt wurde. Es ist ein kartenbasiertes Trainingsinstrument, mit dessen Hilfe man einen Massenanfall von Verletzten (MANV) ohne den Einsatz einer entsprechenden Anzahl als Verletztendarstellern üben kann.



Bei diesem Übungseinsatz wurden die regulären Einsatzkräfte des Sanitätsdienstes im Stadion nach Schadensereignis von Nachalarmierten Kräften der DRK-Einsatzeinheit 02 unterstützt, mit dem Einsatzstichwort „MANV 30 im Ruhrstadion nach Schadensereignis“.





Die Übung wurde von Kräften der Feuerwehr Bochum, der Firma Security Klüh GmbH sowie dem Kommunalen Krisenmanagement beobachtet.

Es nahmen rund 50 Einsatzkräfte des DRK Bochum an der Übung teil.
Bei einer Nachbesprechung werden die Einsatzabläufe durchgesprochen und Verbesserungspotenziale identifiziert.





























































