Einsatzübung: Technische Rettung mit der Freiwilligen Feuerwehr

Am Freitag, d. 03. Mai konnten wir an einer besonderen Übung zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Eppendorf-Höntrop teilnehmen: 
Die Rettung von Personen nach einem PKW-Unfall.
Angenommen wurden hierbei zwei Szenarien: 1. Rettung einer eingeklemmten Person unter einem PKW, sowie 2. die Rettung einer eingeklemmten Person aus einem PKW.
Hierbei ist die Feuerwehr für die technische Rettung zuständig, unterstützt von unseren DRK-Rettungskräften, die für die medizinische Rettung zuständig sind.

Um die Übung so realistisch wie möglich durchzuführen, hatte die Freiwillige Feuerwehr für diese Übung eigens im Vorfeld einen Schrott-PKW besorgt, an den alle Teilnehmenden Einsatzkräfte üben konnten.

Es wurden an diesem Abend insgesamt 4 Durchläuft geübt und jeweils nachbesprochen.

Diese Übung war für alle Teilnehmenden sehr interessant und lehrreich, hierbei auch besonders die Zusammenarbeit zwischen Freiwilliger Feuerwehr und dem DRK.

An dieser Stelle ein besonderer Dank an die Freiwillige Feuerwehr Eppendorf-Höntrop, für die Vorbereitungen und den kollegialen Austausch. 

Wir lernen die Grundlagen der Technischen Hilfeleistung!

Am gestrigen Gemeinschaftsabend haben wir die Grundlagen der Technischen Hilfeleistung gelernt. Neben den Definitionen wurden wir insbesondere für Einsatztaktiken, Gefahren an der Einsatzstelle und mögliche Einsatzszenarien sensibilisiert.

Wofür wir uns dies angehört haben? Natürlich um im Anschluss praktische Skills kennenzulernen und zu üben.

Auf unserem Rettungswagen befinden sich verschiedene Materialien, die bei einer Rettung von Patient:innen aus einem verunfallten Fahrzeug zum Einsatz kommen können. Wir haben uns ein Spineboard, einen CombiCarrier und ein KED-System zur Hand genommen und geübt. Besonders kompliziert wird es dann, wenn die Arbeitshöhe, zum Beispiel bei einem Rettungswagen, höher als gewohnt ist.

Vielen Dank an Julian für die Vorbereitung und Gestaltung der Ausbildung!


Die Fotos zeigen Euch einen ersten kleinen Einblick. Die Fortsetzung folgt Anfang Mai, seid gespannt!

Gemeinschaftsabend mit HLW-Training

Der Gemeinschaftsabend am 21.03.2024 stand im Zeichen des HLW-Trainings.

12 Teilnehmende waren erschienen, um an zwei Stationen ihr Wissen und die praktische Durchführung von lebensrettenden Maßnahmen zu trainieren.Hierzu gehören im Rahmen der Basisreanimation die Sicherung der Atemwege, die Beatmung des Patienten mit einem Beatmungsbeutel sowie die Durchführung der Herz-Druckmassage unter Einsatz eines AED (automatisierter externer Defibrillator).

Auch die Vorbereitung einer Infusion und Intubation gehört zur Ausbildung eines Sanitäters.

Bei aller Ernsthaftigkeit des Trainings, kommt bei uns dennoch der Spaß an der ehrenamtlichen Arbeit nicht zu kurz.

Gemeinschaftsversammlung am 03.03.2024

Am Sonntag, d. 03.03.2024 fand unsere diesjährige Gemeinschaftsversammlung (Jahreshauptversammlung) statt.

Hierzu sind 18 Mitglieder*innen erschienen.

Zu Beginn der Veranstaltung fand unser traditionelles, gemeinsames Frühstück statt.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Genehmigung der Tagesordnung
  3. Genehmigung des Protokolls der letzten Versammlung
  4. Bekanntgabe des Jahresberichtes 2023
  5. Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften: T. Claus, S. Holt, A. Triebskorn, J. Fliegenschmidt, L. Schwerin sowie A. Dück.   
  6. Ehrungen für CORONA-Pandemie-Engagement: T. Claus, A.Dück, R. Kretschmer, J. Urbantschke, M. Schulte-Dück
  7. Wahl zur Rotkreuz-Ärztin: Frau S. Holt
  8. Verschiedenes

Wir gratulieren an dieser Stelle allen Mitgliedern*innen, die eine Auszeichnung erhalten haben und bedanken uns bei allen, die zum Gelingen des Frühstücks beigetragen haben.

Weiter gratulieren wir Frau S. Holt zu ihrer Wahl zur Gemeinschaftsärztin und bedanken uns für ihre Bereitschaft, diese Tätigkeit zukünftig wahr zu nehmen.

2. Weihnachtsfeiertag 2023: Feier für Wohnungslose am Hauptbahnhof

Wie bereits im letzten Jahr, fand am 26.12.2023 eine kleine Weihnachtsfeier für Wohnungslose am Südausgang des Bochumer Hauptbahnhofs statt.

Die Feier begann um 17:00 Uhr. Veranstalter war die City-Seelsorge zusammen mit der Bahnhofsmission.

Mit Unterstützung von Kollegen*innen des ASB Bochum, der sich ebenfalls in der Kältehilfe engagiert, hat das DRK im Anschluss der Veranstaltung eine warme Mahlzeit kostenlos an die Teilnehmenden ausgegeben. Insgesamt wurden 84 Portionen Grünkohl, ferner 12 Liter Kaffee und Tee sowie alkoholfreie Kaltgetränke und Snacks ausgegeben.

Bei Bedarf wurden auch Hygiene-Packs oder Iso-Matten von uns verteilt.

Die Bahnhofsmission verteilte kleine Präsente und warme Wäschestücke.

Aktionstag Katastrophenschutz

Was versteckt sich eigentlich hinter dem Begriff Katastrophenschutz?

Welche Aufgaben erfüllt dabei das DRK?

Auf diese und viele Fragen mehr gab es Anfang Oktober die Antworten bei uns beim DRK Bochum. Wir organisierten erstmalig einen Aktionstag Katastrophenschutz für Interessierte Bochumer*innen.

Auf entspannte und spielerische Art und Weise konnten viele Facetten des Katastrophenschutzes kennengelernt und selbst ausprobiert werden. Der Vormittag gestaltete sich mit Teamaufgaben, die es zu lösen galt. Hierzu gehörte eine Schnitzeljagd durch unser Ehrenamtlichen Zentrum, das Aufbauen eines Zeltes, die Durchführung der Reanimation und der Umgang mit Einsatzbekleidung und den eigenen Sinnen. Teamgeist und Spaß stand hierbei an oberster Stelle!

Weiter ging es mit der Vorstellung unserer Fahrzeuge aus den Fachbereichen Sanitätsdienst, Betreuung und Technik & Sicherheit. Hierbei konnten wir „alten Hasen“ aus dem Nähkästchen plaudern und beim Vorstellen der Materialien immer wieder Bezug auf unsere vielfältigen Tätigkeiten und typischen Einsatzlagen nehmen.

Und was darf beim Thema Katastrophenschutz nicht fehlen? Natürlich der Funk! Hierzu veranstalteten wir eine Funkübung durch das Bochumer Stadtgebiet. Ausgestattet mit Funkgeräten, Stadtplänen und einer erfahrenen Einsatzkraft machten sich die Teams nach kurzen gruppeninternen Einführungen in die Basisregeln des Funkens auf den Weg. Vom Einsatzleitwagen koordiniert, fuhren wir verschiedene Standorte im Stadtgebiet an und lösten Aufgaben. Gar nicht so einfach dieses Funken mit all den komischen Regeln, Rufnamen und Abkürzungen….

Aber alle Teilnehmenden meisterten auch diese Gruppenaufgabe mit Bravour und haben sich das anschließende gemeinsame Grillen wahrlich verdient. Hierbei konnte auf kameradschaftlicher Ebene in den individuellen Austausch gegangen werden, offene Fragen geklärt werden und aus den persönlichen Erfahrungen der Einsatzkräfte berichtet werden.

Wir hatten einen tollen und entspannten Tag und freuen uns über Jeden und Jede, den oder die das Interesse gepackt hat, im Katastrophenschutz ehrenamtlich aktiv zu werden!

Fotos: Max Hellen

Training vor dem Start der Bundesliga im Ruhrstadion

Am kommenden Samstag startet die Bundesligasaison 2023/24 mit dem ersten Heimspiel des VfL Bochum gegen Borussia Dortmund.

Nicht nur die Spieler des VfL müssen trainieren, auch unsere Einsatzkräfte müssen regelmäßig ihr Können auffrischen.

So trafen sich am Montag ( 21.08.2023) 14 Einsatzkräfte, die bei den Heimspielen des VfL im Ruhrstadion eingesetzt werden, um einige Handgriffe im leeren Stadion üben zu können.

Hierbei war besonderer Augenmerk auf den korrekten Einsatz der Rettungsmittel wie Rettungsdecke, Trage oder den neu erworbenen CombiCarrier gerichtet.

Gerade das Retten von Personen aus Sitzplatz-Blöcken erwies sich aufgrund der Enge als nicht einfach, so dass beim Üben viele praktische Erkenntnisse erworben und umgesetzt werden konnten. 

Daher einen herzlichen Dank an den VfL, dass wir im Stadion unser Training absolvieren konnten.

Premiere: Einsatzübung mit Unterstützung der RHOT Bochum-Essen

Am Donnerstag, d. 17.08.2023 stand unsere jährliche Einsatzübung der Gemeinschaft auf der Agenda inklusive einer Premiere:
Diese Übung wurde erstmalig im Zusammenspiel mit zwei Mitgliederinnen des Vereins „RettungsHundeOrtungsTechnik“ (kurz RHOT) Bochum-Essen sowie natürlich ihrer beiden Hunde durchgeführt.

Da wir bisher noch nicht die Gelegenheit hatten, mit Rettungshunden zusammen zu arbeiten, sollte es für uns ein aufregendes und interessantes Erlebnis werden.

Aber zu Beginn gab es weiteres, positives zu vermelden: Unsere Gemeinschaft konnte 3 junge Leute neu ins DRK aufnehmen.

Einen herzlichen Glückwunsch und natürlich viel Spaß und Erfolg auf auf diesem Weg 🙂

Im anschließenden Übungszsenario wurden drei „Verletze“ Personen, die von der Notfalldarstellung des JRK-Bochum gestellt wurden (vielen Dank hierfür) in einem Grünbereich hinter unserer Einrichtung „Haus der Generationen“ ausgelegt, die zunächst von den Hunden gefunden werden mussten, um anschließend von unseren Einsatzkräften entsprechend rettungsmäßig versorgt zu werden.

In der Nachbesprechung konnten dann noch Fragen an die beiden Hundeführerinnen gestellt werden.

Zum Abschluss wurden dann alle Einsatzkräfte von der Gemeinschaftsleitung zum Grillen eingeladen.

Insgesamt waren an der Übung 25 Helfer und Helferinnen inklusive JRK und Hundeführerinnen beteiligt, dass war wirklich super !

Stadtrallye ohne Handy? – Ja, sowas geht!

Für alle Generationen unserer Einsatzkräfte hieß es beim letzten Ausbildungsabend: „Das geht auch ohne Handy!“

Dahinter steckte unsere jährliche Funkübung, die uns dieses Mal quer durch das gesamte Bochumer Stadtgebiet lenkte. Hierfür galt es, über Funk das nächste Ziel zu erfragen, sich dort eintreffend zu melden und dann am Standort eine Frage zu beantworten.

Dabei standen typische Wahrzeichen der jeweiligen Stadtviertel, Wandbemalungen, Buslinien und viele Fragen mehr auf der To-Do-Liste.

In vier Fahrzeugen düsten wir also los und standen in dauerhaftem Kontakt zur Übungsleitung, die am EAZ verblieb. Selbstverständlich blieb die Tour ohne Wettbewerb und Sieger, um den Spaß und vor allem die Verkehrssicherheit an höchster Stelle zu behalten.

Ziele und Aufgaben via Funk – klar, dafür brauchen wir doch kein Handy! Aber wie sieht das mit der Ortskenntnis und der Stadtplankunde aus? Die Gewohnheit, jederzeit das Navi zur Hand zu haben, wurde an diesem Abend ausgetrickst. Jedes Team wurde mit einem Stadtplan ausgerüstet und erarbeitete sich hiermit die Fahrtwege, die nicht bereits im Kopf verankert waren.

Ob das gut ging? Aber klar, alle Teams haben ihre Fragen beantworten können und haben den Weg zurück zum EAZ gefunden. Ob der ein oder andere Umweg dabei war, bleibt natürlich das Geheimnis der jeweiligen Teams 🙂

Wir Einsatzkräfte aus der Gemeinschaft Nord und auch die Gäste aus den anderen Gemeinschaften hatten massig Spaß an diesem Abend und konnten unsere Routinen auffrischen. Neben der Stadtplankunde, die je nach Altersgruppe unterschiedlich stark ausgeprägt ist, profitieren wir insbesondere von regelmäßiger Übung am Funk. Dies ist schließlich unser vorrangiger Kommunikationsweg sowohl bei Sanitätsdiensten als auch bei Einsätzen des Katastrophenschutzes.

An dieser Stelle möchten wir noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an Julian los werden, der diese tolle Übung vorbereitet und gemeinsam mit uns durchgeführt hat! Danke für die viele Arbeit!