Gemeinschaftsversammlung am 10.03.2019

Am Sonntag, d. 10.03.19 fand die diesjährige Gemeinschaftsversammlung statt.

Neben den geschäftsmäßigen Tagesordnungspunkten standen in diesem Jahr die turnusmäßigen Wahlen der Gemeinschaftsleitung auf der Agenda.

Von Seiten der Kreisrotkreuzleitung nahmen Frau Clara Cirkel sowie Janek Scholz an der Versammlung teil, die auch die satzungsmäßige Durchführung der Wahlen übernahmen. 

Wie in jedem Jahr begann die Versammlung mit einem gemeinsamen Frühstück.

Frau Annemarie Dück erhielt eine Auszeichnung für ihre 15-jährige, aktive Mitgliedschaft im Roten Kreuz.

Die Wahlen zur Rotkreuzleitung ergaben folgendes Ergebnis:

  1. Wahl zur Gemeinschaftsleiterin: Frau Vanessa Brenne
  2. (Wieder-) Wahl zum Gemeinschaftsleiter: Markus Schulte-Dück
  3. Wahl zum stellv. Gemeinschaftsleiter: Arnulf Brandes.

Weiter wurden aktuelle Themen besprochen sowie die geplante Besichtigung des Röntgenmuseums in diesem Jahr.

Ausbildung der Einsatzeinheit am 02.03.2019

Am Samstag, d. 02.03.2019 fand die monatliche Ausbildung der DRK-Einsatzeinheit statt.
An diesem Vormittag stand das Thema „Brandschutz“ auf der Agenda.                               
Als Referent konnte der Zugführer der Freiwilligen Feuerwehr des Löschzuges Bochum-Querenburg gewonnen werden, der hauptberuflich bei einer Brandschutzfirma in Bochum arbeitet.

Nach einem theoretischen Teil, der einer verkürzten Version der Ausbildung zum Brandschutzhelfer entspricht, ging es an die frische Luft, wo sich die Helfer an verschiedenen Feuerlöschern praktisch ausprobieren konnten und natürlich Hinweise zum Umgang für den Ernstfall erhielten.

Höhepunkt war dabei natürlich das Ablöschen eines simulierten Fettbrandes in einer Feuer-Wanne. 


Zum Jahresabschluss gab es ein „Schwarzlicht Semester“

Die Mitglieder der Gemeinschaft hatten sich in diesem Jahr als gemeinsame Veranstaltung zum Jahresabschluss  die recht neue 3-D- Minigolfanlage „Schwarzlicht Semester“ auf der Herner Str. 221 in Bochum ausgesucht.

Die 17 Teilnehmer wurden in drei Gruppen aufgeteilt und konnten ihr jeweiliges Mini-Golf-Talent unter 3-D- Bedingungen  unter Beweis stellen.

Für die meisten war es nicht nur ihr erster Besuch auf dieser 3-D-Bahn, sondern der erste Kontakt mit Minigolf überhaupt.

Gut, dass hierbei die gemeinsame Veranstaltung  außerhalb des üblichen Rot-Kreuz-Tagesgeschehens sowie viel Spaß und Freude (die wir alle hatten) im Vordergrund standen, denn „Minigolf-Talente“ konnten unter uns leider nicht wirklich entdeckt werden.

Somit wurde bei uns Saskia mit 54 Schlägen unsere Tagessiegerin. Wir hatte aber auch einige „Talente“ mit mehr als 70 Schläge unter den Teilnehmern. 

Im Anschluss erfolgte die traditionelle Bescherung der Helfer durch die Gemeinschaftsleitung, die zu ihrer großen Überraschung, ebenfalls  von den Mitgliedern der Gemeinschaft beschenkt wurde. 

Die Gemeinschaft Bochum-Nord wünscht allen ein frohes und friedliches Weihnachtsfest und alles Gute für 2019. 

Unser neuer RTW

Es ist schon eine Weile her, da segnete unser langjähriger „RTW 40“ das Zeitliche.

Heute nun wurde den Teilnehmern der diesjährigen Rettungsdienstfortbildung der Nachfolger vorgestellt. Es handelt sich hierbei um einen Mercedes-Benz Sprinter mit Kofferaufbau.

Der Sprinter ist zwar ein Gebrauchtfahrzeug, aber er wurde von einer Fachfirma komplett überholt und neuwertig aufbereitet.

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte freuen sich, dass der KV Bochum ihnen mit diesem Fahrzeug wieder einen RTW zu Verfügung stellt. 

Sobald das Fahrzeug vollständig ausgerüstet ist, wird es bei größeren Veranstaltungen eingesetzt, die wir sanitätsdienstlich betreuen.

Einsatz-Übung „no risk-no fun“

Am Samstag, d. 08.09.2018 fand das turnusmäßige Übungs-Treffen der Einsatzeinheit des DRK statt.

Die Helfer wurden informiert, dass sie hinter dem Haus der Generationen des DRK zwei Zelte aufbauen sollen, um eine Unfallhilfsstelle zu simulieren, wie sie bei größeren Sanitätsdiensten zum Einsatz kommt.

Anschließend wurden die Helfer in drei sogenannte EVT  (Erst-Versorgungs-Teams) eingeteilt mit dem Auftrag, im dahinter liegenden Grüngelände „auf Streife“ zu gehen. Hier wurde provisorisch ein Campingplatz aufgebaut.

Was die Helfer nicht wussten: Es wurde ein Übungsszenario vorbereitet inklusive einer kleinen Explosion an einem Campingplatz (Gas-Grill)!

 


Kaum traf das erste EVT „routinemäßig“ im geplanten Gelände ein, wurde die „Explosion“ mit etwas Rauch und Technik ausgelöst. Die Helfer waren plötzlich umgeben von 12 „Verletzen“, die professionell geschminkt dargestellt wurden von Mitgliedern der Notfalldarstellung des JRK Bochum und Dortmund. An dieser Stelle ein großes Dankeschön für diese hervorragende Leistung!

Nun kam schnell Dynamik auf, zwei weitere EVT wurden ins „Einsatzgebiet“ nachgeordert, weitere Rettungsmittel und die Feuerwehr wurden nachgefordert. Natürlich sah das Szenario hier vor, dass die Helfer erst einmal ohne Hilfe von außen mit der Situation umgehen müssen, inklusive Feuer löschen. So musste der Einsatzleiter seine Helfer diesbezüglich leider vertrösten.

Ziel der Übung war es, das Zusammenspiel der einzelnen EVTs sowie das Umschalten von „Null auf Hundert“ der einzelnen Einsatzkräfte aufgrund einer plötzlich auftretenden Ausnahmesituation sowie der professionelle Umgang und Ablauf eines größeren Einsatzes ohne Unterstützung durch Feuerwehr und Rettungsdienst  hierbei.

Im Anschluss fand dann auch eine Auswertung und Nachbesprechung statt, in der Verbesserungspotenziale erörtert wurden.

Aber auch immer Wichtig im Ehrenamt: Es hat Allen auch Spaß gemacht. 

Gemeinsame Übung: Aufbau eines BHP-50 NRW „Bochumer Model“

Am 01.06.2018 trafen sich 70 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr, sowie Helfer/innen der Hilfsorganisationen, die im Katastrophenschutz eingebunden sind wie dem ASB und dem DRK Bochum, zu einer Übung auf einem Parkplatz in Bochum-Wattenscheid. 

Es wurde der Aufbau eines Behandlungsplatz 50, „Bochumer Model“ geübt sowie die hierfür  benötigte Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen mit der Feuerwehr. 

Zu Gast waren drei Bundeswehroffiziere des Kreisverbindungskommandos, die diese Übung interessiert beobachteten.

Ein Massenanfall von verletzten oder erkrankten Personen kann dazu führen, dass die im Rahmen des Rettungsdienstes vorgehaltenen Kapazitäten nicht mehr ausreichen, obwohl sie regel- und gesetzeskonform geplant wurden. Daraus ergibt sich die Situation einer rettungsdienstlichen Mangelversorgung.

Die Aufgabe der in diesem Konzept beschriebenen »Behandlungsplatz- Bereitschaft 50 NRW« (BHP-B 50 NRW) ist es, auf diese Situation effektiv und gezielt zu reagieren.

An Patientenablagen, die sich in der Regel in der Nähe von betroffenen „Schadensgebieten“  automatisch oder gesteuert bilden, werden verletzte Personen gesammelt, soweit als möglich medizinisch erstversorgt und geordnet zur weiteren Versorgung an den Behandlungsplatz (BHP) übergeben. Im Behandlungsplatz (BHP) wird der Gesundheitszustand der Patienten stabilisiert und diese für den Transport in eine Behandlungseinrichtung vorbereitet.

Der BHP hat seinen Namen daher, weil er mindestens 50 Patienten innerhalb einer Stunde versorgen kann. Dabei wird planerisch von einer Verteilung der Sichtungskategorien „I“ / „II“ / „III“ von 40% / 20% / 40% ausgegangen. 

Der BHP kann seine Aufgabe über einen gewissen Zeitraum autark erfüllen. Die Ausstattung mit Betriebsstoffen und Versorgungsgütern (Verpflegung der Einsatzkräfte) stellt eine Einsatzdauer von 8 Stunden ohne externe Versorgung sicher. Die Ausstattung mit medizinischen Verbrauchsgütern lässt die Versorgung von insgesamt 100 Patienten innerhalb von max. 4 Stunden ohne externe Versorgung zu.

An dieser Übung nahmen 6 Einsatzkräfte der Gemeinschaft Bochum-Nord teil. 

Hinweis zum Inkrafttreten der DSGVO

Ab heute (25.5.2018) tritt die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt drohen Abmahnungen mit hohen Anwaltsgebühren und Schadenersatzforderungen. Dieses Europäische Datenschutzgesetz gilt gleichermaßen für multinationale Konzerne wie auch für kleine Gewerbetreibende oder Vereine.

Die Betreiber dieser Web-Seite sind sämtlich ehrenamtlich im Deutschen Roten Kreuz tätig. Wir verfolgen mit unserer Homepage keinerlei gewerbliche Interessen.
Auch sind auf unseren Seiten keine persönliche Daten gespeichert oder werden zur Nutzung unserer Seite abgefragt.
Wir wollen lediglich Werbung für unsere Sache machen und Interessierten einen einfachen Weg der Kontaktaufnahme zu uns bieten über unser Kontaktformular.

Dennoch haben wir uns natürlich mit dem Gesetz auseinander gesetzt und  z. B. im Impressum unsere Hinweise zum Datenschutz gemäß DSGVO entsprechend angepasst und aktualisiert.
Allerdings haben wir auch inhaltlich nachbessern müssen.
Wer z. B. Fotos veröffentlicht, auf denen Personen abgebildet sind, welche sich nicht ausdrücklich (schriftlich) mit der Veröffentlichung einverstanden erklärt haben, macht sich abmahnbar, da digitale Fotos laut dem DSGVO „elektronische Daten“ sind. Und hier kämen bei Verstöße sehr hohe Kosten auf die Mitarbeiter der Öffentlichkeitsarbeit zu.

In Deutschland gilt allerdings auch weiterhin das Kunsturhebergesetz, welches Fotos in der Öffentlichkeit auch mit erkennbaren Personen (Gruppen) z. B. auf Fussballplätzen durchaus weiterhin zulässt.
Hier streiten sich wohl noch die Gelehrten.

Aufgrund dieser Tatsache haben wir erst einmal beschlossen, dass auf unserer Homepage die Bilder sehr genau nach der DSGVO überprüft werden. Das schränkt unsere Arbeit immens ein. Einige Fotos haben wir sicherheitshalber gelöscht. Hierdurch wird aber ein realistisches Abbild unserer Arbeit deutlich erschwert.
Daher werden wir erst einmal keinerlei Bilder mehr veröffentlichen, auf denen Menschen zu erkennen sind, die wir nicht kennen (und daher auch keine Genehmigung einholen können) und nicht unserer Organisation angehören.
Wir sind natürlich dennoch bemüht, auch zukünftig interessante Beiträge zu Verfassen und nicht nur „Tote Gegenstände“ abzubilden.

630. Bochumer Maiabendfest

In der Zeit vom 26.04.2018 (Donnerstag) bis zum 29.04.2018 (Sonntag) fand das diesjährige Bochumer Maiabendfest statt.

Dieses traditionelle und einmalige Fest in Bochum, das auf einer Legende/Geschichte aus dem Mittelalter beruht, wird ebenso traditionell vom DRK Bochum sanitätsdienstlich betreut.

Diese Betreuung beginnt am Donnerstag mit dem Westfälischen Brauchtumsabend, über den am nächsten Abend stattfindenden Zapfenstreich mit einem Festumzug in der Bochumer Innenstadt und findet seinen Höhepunkt am Samstag mit den beiden Umzügen der Maischützen in Begleitung von vielen befreundeten Vereinen vom Rathausplatz zum Steffenhorst in Bochum-Harpen und von dort wieder zurück in die Bochumer Innenstadt    ( ca. 1.200 Teilnehmer).

Hierbei wird der Festumzug von 3 KTW des DRK begleitet sowie 3 MTW mit insgesamt fast 30 Einsatzkräften.

Der Abschluss des Maiabendfestes findet dann am Sonntag mit dem Kinderfest „auf dem Boulevard“ statt, zum dem wir ebenfalls einen Trupp Sanitäter/Rettungshelfer zur Betreuung vor Ort stellen.

Bis auf eine größere Hilfeleistung am Samstag verliefen alle Tage ruhig und ohne Zwischenfälle für unsere Sanitäter und das bedeutet ja auch, dass alle Festteilnehmer und Zuschauer das Maiabendfest bei fast immer guten Wetter genießen konnten 🙂 .

Gemeinschaftsversammlung am 04.03.2018

Am Sonntag, d. 04.03.2018 fand die jährliche Versammlung der Gemeinschaft statt.

Es sind 22 Mitglieder zu der Versammlung erschienen, drei Mitglieder haben sich für für ihre Teilnahme an der Versammlung abgemeldet.

Als Vertreter der Kreisrotkreuzleitung war Herr Sebastian Oestreich erschienen.

Die Tagesordnung umfasste folgende Punkte:

  1. Begrüßung
  2. Protokoll der Gemeinschaftsversammlung vom 05.03.2018
  3. Nachwahl in der Gemeinschaftsleitung: Herr Janek Scholz zum stellvertretenden Gemeinschaftsleiter
  4. Bekanntgabe des Jahresberichtes 2017 durch den Gemeinschaftsleiter
  5. Verschiedenes-Wortmeldungen und Fragen aus der Versammlung.

Zu Beginn der Versammlung wurde ein gemeinsames Frühstück eingenommen.
An dieser Stelle einen herzlichen Dank an alle „Spender“.

Unter Punkt 3 wurde Herr Janek Scholz mit der erforderlichen Mehrheit der Stimmen gewählt.
Natürlich nahm er die Wahl an.
Wir wünschen Herrn Scholz viel Erfolg und eine „glückliche Hand“ bei der Erfüllung seiner Aufgaben.

Die Helfer mit den meisten Einsatzstunden bekamen von der Gemeinschaftsleistung ein kleines Geschenk als „Dankeschön“ überreicht.

Fünf neue Mitglieder der Gemeinschaft werden an der diesjährigen Ausbildung zum Sanitätshelfer des Kreisverbandes Bochum teilnehmen.

Kältehilfe Bochum

In der Zeit vom 27.02.-02.03.2018 hat das DRK Bochum warme Getränke, Decken, Kleidung und eine warme Mahlzeit an obdachlose Menschen ausgegeben.
Neben diesen Angeboten wurden auch einige nette Gespräche mit unseren Helfern geführt.

 

 

Es waren an jedem Tag auch Einsatzkräfte aus der Gemeinschaft Bochum Nord vor Ort.
Die Aktion fand nicht nur bei den Hilfsbedürftigen Zuspruch.
Besonders unsere jungen Einsatzkräfte waren erfreut, sich auf diese Weise sozial engagieren zu können.

Natürlich waren auch andere Hilfsoraganisationen im Rahmen der Kältehilfe aktiv.

Ein ganz großes Dankeschön an alle ehrenamtlichen Helfer und besonders auch an die Mitarbeiter  der Küche des DRK- Pflegeheims für die schnelle und wie immer leckere Zubereitung der warmen Speisen.

Text und Bilder: J. Scholz